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Markus Tillmanns

Basaltblitz 1
Geburt eines Helden

  • Autor:Markus Tillmanns
  • Titel: Geburt eines Helden
  • Serie:Basaltblitz 1
  • Genre:SF
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:
  • Datum:13 September 2015
  • Preis:0,99 EUR

 
»Geburt eines Helden« (Basaltblitz 1) von Markus Tillmanns


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(4)

 
 
Nick ist der typische Aussenseiter. Klein, schmächtig, liebt Comics und dauernd wird auf ihm herumgehackt. Nicht verwunderlich, dass er sich immer öfter wünscht, so cool zu sein wie die Superhelden, von denen er immer liest. Auch an dem Abend, an dem ein er ein grell leuchtendes Licht am Himmel sieht, dass abzustürzen scheint, wäre er gern selbstbewusster. Denn anstatt draussen nach dem Rechten zu sehen und das Objekt zu suchen, schickt seine Mutter ihn ins Bett. Die seltsamen Begebenheiten gehen am nächsten Tag weiter. Ein neuer Schüler kommt in die Klasse: Bruce, genannt Be. In dessen Garten ist angeblich der Komet (zumindest vermuten die Jungs, dass es ein Komet war) gelandet und er trägt sogar ein kleines Stück davon mit sich herum. Durch einen dummen Zufall verschluckt Nick das Stück – und am nächsten Tag scheint sein Wunsch, ein Superheld zu sein, in Erfüllung gegangen zu sein.

Ich habe mich sehr gefreut, als Markus Tillmanns – nachdem ich seine Luzifer-Chroniken schon lesen durfte – fragte, ob ich auch die Basaltblitz-Bücher lesen möchte. Mit dieser Reihe spricht er eher die jüngeren Leser an, aber auch Erwachsene können durchaus ihre Freude daran haben. Mir zumindest hat Nicks Abenteuer gut gefallen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und vom Sprachgebrauch auf Jugendliche zugeschnitten, ohne dass es aber für Erwachsene zu kindlich wird, und trotzdem spannend. Und immer wieder kommt ein sehr netter Humor durch (Beispiel Seite 24: „Den Tonfall kannte er. Der war unumstößlich. Wäre seine Mutter damals im Stab von Hitler gewesen, sie hätte gesagt: Auf keinen Fall! Ein zweiter Weltkrieg kommt mir nicht ins Haus. All die Toten und dann der Dreck! Das können Sie vergessen! Und danach hätte Hitler eben stattdessen Briefmarken sammeln müssen oder so. Was immer die Leute gemacht hatten, bevor es Internet gab.“)

Mit Nick hat der Autor einen sehr sympathischen Helden geschaffen, mit dem man mitfiebern kann und den man einfach mag. Be war mir zu Beginn ein wenig suspekt. Der Neue, der sofort Nicks Nähe sucht, obwohl dieser immer von den anderen ausgrenzt wird. Doch die Skepsis verflog recht rasch und so habe ich mich für Nick gefreut, dass er einen Mitstreiter hat. Aber ich vermute, dass ihn trotzdem noch irgendein Geheimnis umgibt.

Leider war „Geburt eines Helden“ schnell ausgelesen, umfasst es doch nur 110 Seiten.

Fazit:

Comic in Schriftform – etwas anderes fällt mir hierzu nicht ein. Mir hat der neue Stern am Superhelden-Himmel gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit Basaltblitz Nick weitergeht.
 


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